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WordPress & Divi 5 vs. Homepage-Baukasten: Warum Sie Ihre Firmen-Website niemals nur mieten sollten

von Armin Zimmer | 11. September 2026 | CMS & Strategie

Wix, Jimdo und Co. versprechen eine Website in wenigen Minuten. Das stimmt oft sogar. Entscheidend ist aber, was in drei, fünf oder zehn Jahren ist. Hier erfahren Sie ohne Fachchinesisch, worin sich ein Homepage-Baukasten und eine eigene WordPress-Website wirklich unterscheiden.

Mieten oder besitzen: der eigentliche Unterschied

Ein Homepage-Baukasten ist wie eine möblierte Mietwohnung. Man kann sofort einziehen, zahlt jeden Monat und darf ein wenig dekorieren. Wände versetzen darf man nicht, und beim Auszug bleiben die Möbel da.

Eine eigene WordPress-Website ist eher wie ein eigenes Haus. Der Einzug dauert etwas länger, dafür entscheiden Sie selbst, was passiert, und Sie können damit umziehen.

Technisch bedeutet das: Beim Baukasten läuft Ihre Website auf den Servern und mit der Software des Anbieters. Bei WordPress liegen die Software und alle Ihre Inhalte bei einem Webhoster Ihrer Wahl.

1. Was passiert, wenn Sie wechseln möchten?

Das ist die wichtigste Frage, und sie wird vor dem Start fast nie gestellt. Wix schreibt dazu selbst in seiner Hilfe, dass eine Wix-Website auf den Servern von Wix laufen muss und sich nicht zu einem anderen Anbieter exportieren lässt. Auch bei anderen Baukästen ist ein vollständiger Umzug in der Regel nicht vorgesehen.

Wer wechseln will, etwa weil die Preise steigen oder Funktionen fehlen, muss seine Website woanders neu aufbauen. Texte und Bilder kann man meist herauskopieren, Aufbau und Gestaltung aber nicht.

Bei WordPress sieht das anders aus:

  • Ihre Website lässt sich komplett sichern, auf Wunsch auch als Datei auf Ihrem eigenen Rechner.
  • Ihre Website kann umziehen, zu jedem Webhoster, der WordPress unterstützt. Das sind nahezu alle.
  • Ihre Domain, also zum Beispiel ihre-firma.de, gehört ohnehin Ihnen, egal wo die Website liegt.

2. Was kostet es wirklich?

Baukästen locken mit niedrigen Einstiegspreisen. Für einen professionellen Auftritt braucht man aber meist einen höheren Tarif: ohne fremde Werbung, mit eigener Domain, mit mehr Speicher oder mit Shop. Diese Gebühr zahlen Sie, solange die Website existiert, und der Anbieter kann sie ändern.

Bei WordPress setzen sich die Kosten anders zusammen:

  • WordPress selbst ist kostenlos. Es ist eine sogenannte Open-Source-Software, die keinem einzelnen Unternehmen gehört.
  • Webhosting, also der Speicherplatz im Internet, kostet eine monatliche oder jährliche Gebühr. Den Anbieter wählen Sie selbst und können ihn jederzeit wechseln.
  • Divi, das Gestaltungswerkzeug, ist ein kostenpflichtiges Produkt der Firma Elegant Themes. Die Lizenz gibt es als Jahres- oder als Einmalzahlung. Unser Tipp: Als Agentur besitzen wir eine Lifetime-Lizenz und geben sie an unsere Kunden kostenlos weiter. Für Websites, die wir für Sie erstellen, fallen für Divi also keine Lizenzkosten an.
  • Pflege: WordPress und seine Erweiterungen erhalten regelmäßig Updates. Diese sollten zeitnah eingespielt werden, entweder von Ihnen selbst oder im Rahmen eines Wartungsvertrags.

Ehrlich gesagt: Eine WordPress-Website ist am Anfang meist teurer, weil sie individuell für Sie erstellt wird. Dafür bauen Sie etwas auf, das Ihnen gehört, statt dauerhaft Miete für etwas zu zahlen, das Sie nicht mitnehmen können.

3. Was ist, wenn Sie mehr brauchen?

Baukästen bieten das, was der Anbieter vorgesehen hat. Solange das reicht, ist alles gut. Schwierig wird es bei besonderen Wünschen: einem internen Bereich für Mitglieder, einer Terminbuchung nach eigenen Regeln oder einer Funktion, die es so noch nicht gibt.

WordPress lässt sich mit sogenannten Plugins erweitern, also mit Zusatzprogrammen. Im offiziellen Verzeichnis auf WordPress.org gibt es Zehntausende davon. Und wenn es keine passende Lösung gibt, lässt sich eine eigene programmieren. Für schachfieber.com haben wir zum Beispiel ein eigenes Plugin entwickelt, mit dem sich Schachpartien direkt auf der Website nachspielen lassen.

4. Und wie einfach ist die Bedienung?

Früher galt WordPress als kompliziert. Mit Divi 5 bearbeiten Sie Ihre Seiten direkt so, wie Ihre Besucher sie sehen: Text anklicken, ändern, speichern. Das fühlt sich ähnlich an wie bei einem Baukasten.

Zum Projektabschluss zeigen wir Ihnen an Ihrer eigenen Website, wie Sie Texte, Bilder und Termine selbst pflegen.

Wann ein Baukasten trotzdem passt

Ein Baukasten kann sinnvoll sein, wenn Sie nur eine einfache digitale Visitenkarte brauchen, alles selbst machen möchten und kein Budget für eine professionelle Erstellung haben.

Wer aber langfristig plant, seine Website als Werkzeug für Kunden, Mitglieder oder Bürger nutzt und unabhängig bleiben möchte, ist mit einer eigenen WordPress-Website besser beraten.

Kurz zusammengefasst

  • Baukasten: schneller Start, dauerhafte Miete, ein Wechsel bedeutet einen Neuanfang.
  • WordPress mit Divi 5: etwas mehr Aufwand am Anfang, dafür gehört die Website Ihnen und kann jederzeit umziehen.
  • Laufende Kosten gibt es bei beiden. Bei WordPress entscheiden Sie selbst, an wen Sie sie zahlen.

Wie WordPress und Divi zusammenarbeiten, lesen Sie in unserem Artikel WordPress und Divi 5 einfach erklärt. Sie überlegen, von einem Baukasten umzusteigen? Sprechen Sie uns an, das Erstgespräch ist kostenlos.

Über den Autor. Armin Zimmer entwickelt zuverlässige, barrierearme WordPress-Websites mit Divi 5 für Mittelstand, Kommunen und Vereine. Mehr über uns

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Unverbindlich und persönlich, für Handwerk, Mittelstand, Vereine und Institutionen in ganz Deutschland.